Nebenjob im Callcenter

Den ganzen Tag mit wildfremden Menschen telefonieren und dabei auch noch stets freundlich, souverän und kompetent herüberkommen: Wer sich für einen Nebenjob im Callcenter entscheidet, der sollte besser nicht kontaktscheu sein. Neben einem allgemein offenen Wesen und einer ausgesprochen großen Kommunikationsstärke sind in dieser Branche jedoch auch noch andere Fähigkeiten von Belang. Gute Umgangsformen und eine korrekte, deutliche Aussprache gehören in den allermeisten Fällen dazu. Wer im Alltag beispielsweise mit deutlichem Dialekt oder Akzent spricht, der sollte dies im Job auf Knopfdruck ablegen und Hochdeutsch sprechen können.

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Einsatzorte: Berlin | Jobart: Nebenjob


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Einsatzorte: Köln (Deutz) | Jobart: Nebenjob

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Wie die Nebentätigkeit im Einzelnen gestaltet ist, lässt sich pauschal nur schwer beantworten. So gibt es starke Unterschiede zwischen sogenannten Inbound- und Outbound-Callcentern. Als Inbound-Callcenter werden all jene bezeichnet, in denen Anrufe eingehen. Dies kann beispielsweise bei einer Service-Hotline für Versicherungen oder Verkehrsunternehmen, für Verbraucherschutz oder ein Online-Reisebüro sein. Immer mehr Unternehmen setzen hier auf tatkräftige Unterstützung durch Studenten, die alle passenden Voraussetzungen mitbringen und sich dabei schnell auch in fachfremde Themengebiete einarbeiten können.

Ganz anders hingegen beim Outbound-Callcenter: Hier sollen die Angerufenen erst zu Kunden werden - was eine Menge Einfühlungsvermögen und natürlich auch Verkaufstalent seitens des Callcenter-Mitarbeiters voraussetzt. Übrigens: Die sogenannte Kalt-Akquise, also die telefonische Ansprache wildfremder Menschen, ist in Deutschland gesetzlich verboten. Möglich ist es jedoch, bereits vorhandene Kunden oder bereits bekannte Kontakt zu einer erneuten Mitgliedschaft, einem erneuten Abonnement oder zum Beispiel zu einem längeren Vertrag zu bewegen. Auch hier ist Seriosität jedoch absolut obligatorisch - auf zweifelhaftem Weg erzielte Zusagen bringen am Ende weder dem Callcenter noch dem (Neu-) Kunden etwas. Deshalb sollten Studenten sich ihren Nebenjob sehr genau aussuchen bzw. den entsprechenden Arbeitgeber sehr genau ansehen und erst dann zusagen. Die Bezahlung ist übrigens mindestens ebenso vielfältig wie die gesamte Branche - vom Arbeitsvertrag mit gutem Stundenlohn und extra Sozialleistungen bis hin zum mageren Grundverdienst mit eventueller Aussicht auf Provision ist hier alles zu finden.