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Fremdsprachenkompetenz wird im Berufsleben immer mehr zu einer Schlüsselqualifikation.
Eine Fremdsprache lernt man am besten da wo sie gesprochen wird - im Mutterland.
Der Hauptvorteil dabei ist, dass man im täglichen Umgang zum Sprechen der Sprache
gezwungen wird; zum Beispiel in Alltagssituationen wie beim Einkaufen, beim Besuch in
einem Restaurant oder auch bei Gesprächen mit Einheimischen.
Es gab eine Zeit, in der waren Sprachreisen so etwas wie eine obligatorische Ferienbeschäftigung. Auch
wenn nicht jeder den Urlaub auf Malta oder in Brighton verbrachte, um das eigene Schulenglisch um mindestens
zwei Noten nach oben zu korrigieren, so war das Thema "Sprachreise" doch in aller Munde. Prospekte wurden
in der Schule verteilt, und von Eltern oder Lehrern wurde immer wieder einmal dezent auf die Möglichkeit
hingewiesen, wenn die Zeugnisnoten einmal wieder in den Keller gerutscht waren.
Im Studium schließlich
werden Fremdsprachenkenntnisse entweder stetig oder gar nicht mehr gefordert - ein Umstand, der nur
wenige noch ans Auffrischen individueller Kenntnisse denken lässt. Wer nicht gerade eine Fremdsprache
studiert oder diese unmittelbar in seinem Job benötigt, der vergisst schnell, dass er einst französische
Novellen lesen oder englische Dokumentarfilme im Original analysieren konnte. Doch egal, ob mit direktem
Mehrwert oder nicht: Eine Aufbesserung der eigenen Fremdsprachenkenntnisse ist immer eine gute Sache und
macht sich nicht zuletzt im Lebenslauf hervorragend. Und weil während des Studiums oftmals kaum Zeit für
einen zusätzlichen Sprachkurs bleibt, ist die Sprachreise eine empfehlenswerte Möglichkeit: Während der
ohnehin großzügig bemessenen Semesterferien bleibt genügend Raum für eine mehrwöchige Sprachreise,
während derer das eigene Sprachniveau deutlich verbessert werden kann.
Neben theoretischen Übungen steht
hier insbesondere auch das eigene Ausdrucksvermögen und die direkte Kommunikation mit dem Gegenüber im
Vordergrund. Und wenn das tägliche, intensive Lernprogramm mit etwa vier bis sechs Stunden täglich
beendet ist, bleibt immer noch genügend Zeit für eine Erkundung der Umgebung - und für einen Urlaub,
der neben wertvollen Erfahrungen auch noch ausreichend Erholung bietet.
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